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Es werden Posts vom Juli, 2014 angezeigt.

Einige Gedanken zu Büchern und warum ich lese

Wie das so ist mit den Gedanken, kommen sie bei mir am häufigsten innerhalb eines Gespräches zustande, in welchem sich die beiden Gesprächspartner zumeist unbewusst einem Thema widmen, über das sie dann referieren. Meine Einfälle häufen sich dann, aber was den Diskurs ausmacht, ist, dass mein Gegenüber mich auf eine Idee bringt, die länger beschäftigt. Zuletzt geschah dies, nachdem wir uns über Bücher und Filme unterhielten und auf die Frage, was ich nun läse, antwortete ich „Grenzgang“ von Stephan Thome. (Wem dieses Buch kein Begriff ist, sollte sich nötigenfalls darüber informieren oder einfach mich fragen.)
In jedem Fall bekam ich als Antwort, dass das Buch zu real und traurig sei, woraufhin ich fragte, ob reale und traurige Bücher nicht seine Sache seien, was schlussendlich darin mündete, dass die These „Für mich sind Bücher und Filme eher ein Weg aus der Realität zu entkommen“ in den Raum gestellt wurde.

Und darüber, man kann es sich nicht vorstellen, zerbrach ich mir die darauffo…