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Es werden Posts vom August, 2014 angezeigt.

Über innere Leere

„Wunderlich war der unglücklichste Mensch, den er kannte.“ - so beginnt ein Roman von Marion Brasch, über den ich gerade im ZEITmagazin etwas las. Ein Aufhänger, der mir mal wieder als Inspiration für ein kleines Textchen dienen soll.  Unglücklich bin ich recht selten, also zumindest denke ich das. Natürlich gibt es diese Momente, in denen man sich fragt, was das hier alles soll bzw. für was die Mühe lohnen wird, aber grundlegend unglücklich sind wohl nur die Interpreten/Urheber solch tiefgründiger Sprüche wie „und vielleicht war es auch einfach nur mein Fehler, in dir etwas wichtiges zusehen“ oder „Na glücklich? - Geht auch wieder vorbei!“ (Eigentlich sollte ich mich jetzt für das Zitieren von Vierzehnjährigen entschuldigen, aber was wäre die Wunde ohne jemanden, der den Finger hineinlegt?)
Es geht mir heute um das Gefühl innerer Leere und dem Bedürfnis einer Sehnsucht oder einer Hoffnung nachzuhecheln, wie unerreichbar diese auch sein mögen: 
Es sollte weh tun, es sollte unglücklich …